Gute Sattelpassform Was macht eine gute Sattelpassform aus?

Ein gutsitzender Sattel soll dem Reiter eine feine Hilfengebung ermöglichen und ihm helfen einen entspannten, balancierten und sicheren Sitz einzunehmen. Gleichzeitig soll der Sattel dem Pferd ermöglichen sich über lange Zeit gesund und ohne Einschränkungen unter dem Sattel bewegen zu können.

Nur mit einem gut passenden Sattel bleiben die Motivation und der Spaß erhalten. Wenn der Sattel zu Pferd und Reiter passt, können gemeinsam Höchstleistungen vollbracht werden und unbeschwerte Stunden im Sattel/unter dem Sattel erlebt werden.

Die gleichmäßige Druckverteilung

Passformkontrolle eines OMEGA Sattels unter dem Reiter

Daher sollte im Allgemeinen darauf geachtet werden, dass der Sattel eine gleichmäßige Druckverteilung auf dem Pferderücken ermöglicht und keine unangenehmen Druckspitzen, vor allem in den Randbereichen der Polsterung, entstehen können. Die Polsterung sollte gleichmäßig aufliegen und keine Knötchen oder Verhärtungen aufweisen. Die Kammerweite sollte genau an das Pferd angepasst sein. Über dem Widerrist und der Wirbelsäule sollte er ausreichend Platz bieten und keinesfalls direkt in diesem Bereich aufliegen können. Der Wirbelsäulenkanal des Sattels sollte breit genug sein, um das Pferd bei keiner Bewegung einzuengen.

Merkmale der Sattelpassform

Seitliches Profil eines OMEGA Sattels

Dasselbe gilt für die Schulterfreiheit des Sattels. Der Schwerpunkt des Sattels sollte je nach Satteltyp ausglichen sein und die Auflagefläche in der Regel so aufliegen, dass der Sattel nicht nach vorne oder hinten kippt, übermäßig wippt oder rutscht.
Es gibt natürlich viele Details wie dem Schwerpunkt, der Länge des Sattels, der Position der Gurtstrippen, die immer mit Berücksichtigung des individuellen Pferde-Reiter-Paares, der Reitweise, dem aktuellen Ausbildungsstand, dem Einsatzschwerpunkt und der anatomischen Besonderheiten des Pferdes beurteilt werden sollten. Hierfür sollte der Sattel-Experte des Vertrauens hinzugezogen werden.